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1 / 2020

Bauinformatik-Prozess über alle Gewerke hinweg
Planen, Bauen und Betreiben – Effizienzpotenzial entlang
der gesamten Wertschöpfungskette

BIM: Valide Daten von der ersten Idee bis zur Entsorgung
Interview mit Markus Hettig, Vice President Building Business
DACH, Schneider Electric

„Smart Living ist für uns ein wichtiger Zukunftsmarkt“
Konferenz zu Potenzial und Perspektiven von Smart Living
in Berlin


Kolumne der Redaktion
Redaktion BusSysteme Ist Ihre KI OK? 2
Interview / Aktuelles

Titelthema
Redaktion BusSysteme


Bauinformatik-Prozess über alle Gewerke hinweg
Planen, Bauen und Betreiben – Effizienzpotenzial entlang der gesamten Wertschöpfungskette

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Titelthema
Redaktion BusSysteme
BIM: Valide Daten von der ersten Idee bis zur Entsorgung
Interview mit Markus Hettig, Vice President Building Business DACH, Schneider Electric

 
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Marktinformationen
Smart Living Kommunikation „Smart Living ist für uns ein wichtiger Zukunftsmarkt“
Konferenz zu Potenzial und Perspektiven von Smart Living in Berlin

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Redaktion BusSysteme

  „Technik ist nur Teilaspekt“
10. ZVEI-Kolloquium Gebäudeautomation / IoS – Gebäudeautomation als Treiber
neuer Services

8

ZVHSK Smart Living im Heizungsmarkt
Wirtschaftsverbände starten gemeinsame Veranstaltungsreihe für das SHK-Handwerk

 
10

ZVEH

Innovative Smart-Living-Projekte gesucht 
ZVEH und die Wirtschaftsinitiative küren den Wettbewerb für technisch innovative und energieeffiziente Projekte im Bereich Smart Living


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HUF HAUS GmbH & Co. KG Smart Homes – Architektenhäuser mit Köpfchen
HUF Haus treibt Forschung für KI-gestützte Smart Homes voran

 
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Technik / Innovation
 

Franke Aquarotter GmbH

Wassermanagementsystem mit KNX OptionAQUA 3000 open: Wasser mobil und effizient managen


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ProKNX SAS

Unabhängige Mobilität für Menschen mit BeeinträchtigungBedienung von Rollstuhl und Smarthome mit der Brille

14

Weinzierl

 Zwei Bussysteme kommen sich näherKNX und DMX – Bussysteme mit unterschiedlichen Eigenschaftens


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Lingg & Janke OHG

DATA SECURE: Mythos oder RealitätDatensicherheit für Smart Building / Smart Home


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Phoenix Contact Deutschland GmbH

Anschlussfertige VerteilerblöckePlatz und Zeit bei der Potenzialverteilung sparen

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Praxis

B.E.G. Brück Electronic GmbH 

 Smarte Lichtregelung im Hotel KNX Präsenzmelder, die mehrere Funktionlitäten in einem Gerät bündeln

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Siemens Smart Infrastructure

Schutzkonzept für Bauhaus-sammlung Neues Bauhaus Museum Dessau mit einer sicheren Elektroinstallation


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Tridonic GmbH

 Airport-Licht nach WunschDer neue Mega-Flughafen in Peking wird mit Light-on-Demand versorgt


22

raum consulting 

Innenarchitektonisches Konzept verbindet Retro mit ModerneHotelumbau Walhalla in St. Gallen mit System


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SchwörerHaus / Theben AG

Smartes Wohnen mit MehrwertZwei Premiumpartner haben zusammengefunden:Schwörer Haus setzt auf LUXORliving


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Systemvorstellung
 
Hook AG All-in-one-Lösung aus Gateway, Plattform und App
Fernzugriff für die Gebäudeautomation und IoT-Anwendungen der Zukunft


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elero

Centero Home Plus steuert Bio-Solar-Haus Erweiterte Smart Home Lösung von elero steigert Wohn- und Arbeitskomfort


30
Warema Renkhoff SE Intelligenz pur
Modulares Steuerungssystem Warema BAline

 
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Produktinformationen 31
Brancheninformationen 36
Messe / Kongress  54
Buchvorstellung 59
Schulung & Weiterbildung /
Wissen kompakt
60

 

Ist Ihre KI OK?

Illustration: Martin Claus

KOLUMNE DER REDAKTION
 

Früher gab es intelligente Maschinen nur in Science-Fiction Romanen.

Die haben schon früh mit ihren rein rationalen Entscheidungen den Menschen Probleme bereitet, denn auch Mr. Spock, als großer Logiker hat zwar behauptet: „Logik ist der Beginn aller Weisheit, nicht das Ende.”. Aber auch er wusste, eine Behauptung kann unlogisch gefolgert sein, aber trotzdem wahr. Logisch.

In meinem Alter bewahrt man einen als Erfahrung codierten Altersstarrsinn und natürliche Skepsis gegenüber künstlicher Intelligenz.

Wenn Intelligenz sich darauf bezieht, statistische und ökonomische Konzepte von Rationalität, oder einfacher gesagt: auf die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, Pläne zu entwickeln oder Schlüsse zu ziehen konzentriert, haben wir Fortschritte gemacht.

Beim maschinellen Lernen, der Statistik und der Kontrolltheorie sind wir weit gekommen.

Auch bei Frage-Antwort-Systemen, Bild-
erkennung, Spracherkennung oder autonomen Fahrzeugen haben wir Boden gutgemacht. Bei maschineller Übersetzung, der Semantik oder Maschinenintelligenz müssen wir aber sicher noch ein Stück weit entwickeln.

Langfristig ist damit zu rechnen, dass die KI mit der Entwicklung alleine weitermacht und sich mit zunehmender Geschwindigkeit selbst weiter optimiert. Ob dann selbst Optimisten noch in der Lage sein werden, das Wachstum der Technologie ausreichend zu kontrollieren und damit umzugehen?

Bleibt uns noch die Zeit, darauf zu vertrauen, dass die darwinistische Entwicklung aus uns Wesen macht, die sich an dieses Wachstum anzupassen, in der Lage sind?

Haben wir nicht heute schon Schwierigkeiten, einen Videorecorder richtig zu programmieren, uns ausreichend vor Hackern zu schützen oder mit der richtigen Skalierung locker genannter Größen, Mengen oder Entfernungen?

Nein, ich spreche nicht davon, dass mancher Finanzminister nicht weiß, dass der Unterschied zwischen Million und Milliarde der Faktor Tausend ist.

Ich spreche von den Zeitgenossen, die meinen, man könnte mal eben, wenn es knapp wird, eine zweite Erde suchen und hinfliegen.

Die natürliche Lebenserwartung natürlicher Geschöpfe, wie es der Mensch nun mal ist, wäre im Vergleich zur Reisezeit recht kurz. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit würde die Reise zum Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, rund 50.000 Jahre dauern – und es gibt, nach heutiger Schätzung mehr als 200 Milliarden Gallaxien in unserem Universum. Selbst wenn das bedeutet, dass es viele Millionen für von Menschen bewohnbare Planeten geben könnte, heißt das noch lange nicht, dass wir mal eben schnell „rüberfliegen” könnten.

Es ist somit nicht nur eine  Frage der Technik, sondern auch der richtigen Einschätzung unserer eigenen Fähigkeiten, damit umzugehen. Gleiches gilt auch für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Und selbst was die Technik betrifft, haben wir noch einiges gutzumachen.

So lange wie Züge unerwartet „aus technischen Gründen” auf freien Strecken stehenbleiben, Flughäfen „aus technischen Gründen” ewig nicht fertig werden oder insolvente Reiseveranstalter „aus technischen Gründen” kein Geld zurückzahlen, kann ich „aus technischen Gründen” nicht einsehen, dass künstliche Intelligenz besser sein soll als natürliche Dummheit.

Oder wie es Stephen Hawking ausgedrückt hat: „Unsere Zukunft ist ein Wettlauf zwischen der wachsenden Macht unserer Technologien und der Weisheit, mit der wir davon Gebrauch machen.” (1)

Wir sollten sicherstellen, dass die Weisheit diesen Wettlauf gewinnt.

Peter Respondek

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