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4 / 2018

Innovative Wohnkonzepte erleben
Assistenzsysteme für selbstbestimmtes Leben im Alter

Licht für das Wohlergehen
LED- und Sensortechnik für die Uniklinik in Poitiers

Frühzeitig Gefahren erkennen mit Smart Home
Wenn niemand Zuhause ist, bieten Smart Home Systeme eine Lösung

 


Kolumne der Redaktion
Peter Respondek Ardipithecus, Myxödem und KI 2
Interview
Redaktion BusSysteme


Redaktion BusSysteme

 
Blockchain als vertrauensstiftende Instanz
Technologie so gestalten, dass sie das gesellschaftliche System abbildet


Weder Hype noch Geschäftsmodell
Das „Verhalten“ von Systemen paßt sich den äußeren Umständen an

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Marktinformationen
OMS Group Deutschlandweites Rollout für intelligente Messsysteme
OMS-basierte Smart Meter Gateways vor BSI-Zulassung

 
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Redaktion BusSysteme

Titelthema GESOBAU AG

Rechtliche Rahmenbedingungen
Wie verbindlich sind technische Normen in der Europäischen Gemeinschaft?


Innovative Wohnkonzepte erleben
Assistenzsysteme für selbstbestimmtes Leben im Alter

 
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ZVEH Gemeinsamer Auftritt der Verbände
Smart Living prägt IFA 2018 – ZVEH, VDE und ZVEI mit einem Messestand

 
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Technik / Innovation
 
KNX Association cvba Neue ETS Apps
 
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KNX Association cvba KNX und Wireshark – Ein starkes Team
Weltweit am häufigsten verwendetes Netzwerkprotokoll-Analysetool

 
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Weinzierl Engineering GmbH KNX und Ethernet
Die Überwindung von Babylon im Gebäude


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BAB Technologie GmbH CUBEVISION 2 – die preisgekrönte Visualisierung für KNX
Mit dem »Quick Setup« gelingt die Konfiguration in drei Schritten
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Praxis

Albrecht Jung GmbH & Co. KG

Hotelinstallation für höchste Ansprüche
Jung Hospitality Lösungen

 

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Gira Giersiepen GmbH & Co. KG Vom Altbau zum Smart Home
Kleinod am Waldrand wird fit für die Zukunft

 
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Titelthema Tridonic GmbH & Co. KG Licht für das Wohlergehen
LED- und Sensortechnik für die Uniklinik in Poitiers

 
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Systemvorstellung
 
Finder GmbH Erweiterbares Hausautomationssystem „Yesly“
Smarte Bluetooth-Vernetzung für individuelle Anforderungen


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Phoenix Contact GmbH & Co.
KG
Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg
Energiemanagement über mehrere Produktionsstandorte

 
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Titelthema Hum Systems GmbH Frühzeitig Gefahren erkennen mit Smart Home
Wenn niemand Zuhause ist, bieten Smart Home Systeme eine Lösung
30
Honeywell GmbH Sicherheit, Schutz und Energiesparen aus einer Hand
Intelligenter Heizkomfort im privaten Bereich erfüllt Wunsch nach Sicherheit und Schutz
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Theben AG Lizenzfrei und intuitiv
LUXORliving das neue Smart HomeSystem für Einfamilienhäuser
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Produktinformationen 35
Brancheninformationen 40
Messe / Kongress 2. US
Buchvorstellung 56
Schulung & Weiterbildung /
Wissen kompakt
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Ardipithecus, Myxödem und KI

Illustration: Martin Claus

KOLUMNE DER REDAKTION
 

Das Verstehen des organischen Systems, das dem sozialen Verhalten des homo sapiens zugrunde liegt, ist die schwierigste und ehrgeizigste Aufgabe, die sich die Naturwissenschaft stellen kann, denn dieses System ist außerordentlich komplex.

Wenn man einen interessanten Teil des Leben als Vertriebsmann und Journalist damit verbracht hat, diese Fragen immer und immer wieder und in Bezug auf die merkwürdigsten Verhaltensweisen des Menschen zu stellen – und wenn man immer und immer wieder überraschende Antworten auf sie bekommen hat, neigt man zu der Meinung, dass sich das Myxödem zum Beispiel mithilfe von sogenannten sozialen Netzen immer stärker ausbreitet. Als Myxödem hat Konrad Lorenz eine in Gegenden mit jodarmen Quellen auftretende Art der Idiotie bezeichnet. (1)

Das Gehirn des modernen Menschen weist ein durchschnittliches Volumen von 1450 cm³ auf. Vor einer Million Jahren hatte das Gehirn Werte von ca. 900 bis 1000 cm³ und vor 0,5 Millionen Jahren einen Wert von 1100 – 1200 cm³. (2)

Man möchte daraus schließen, dass der Mensch dazu gelernt hat. Das hat zwar 1.500.000 Jahre gedauert – aber immerhin. Intelligenz hängt, so sagen uns die Paläoanthropologen, nicht unbedingt mit individueller Gehirngröße zusammen. Das Gehirn ist neben dem Darm und der Leber das Organ mit dem höchsten Energieverbrauch im menschlichen Körper. Körperbau und Verhalten kommen in der Entwicklungsgeschichte nie anders zustande als durch Selektion und Anpassung. Das gilt gleichermaßen für alle Arten vom Ardipithecus (3), bis zum Homo sapiens sapiens.

Nimmt man all diese Erkenntnisse zusammen, müsste sich in den kommenden Jahrtausenden bei einigen intelligenzfernen Zeitgenossen das Verhältnis des Energieverbrauchs zwischen Gehirn, Darm und Leber zugunsten der beiden Letzteren verschieben. An einigen Spezies meine ich schon heute erkennen zu können, dass Darm und Leber gesiegt haben. Kann man die einfach nur nachjodieren? 

Oder brauchen wir vielleicht deshalb künstliche Intelligenz?

Peter Respondek

  1. Konrad Lorenz, Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit, Serie Piper, München, 1973
  2. Friedemann Schrenk, Die Frühzeit des Menschen, C.H. Beck Wissen, Nr. 2059. München, 1997

3. sog. “Bodenaffe”, erster Hominide, lebte vor ca. 4,4 Millionen Jahren

 

 

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