Noch bis heute, den 8. September, bringt die IFA 2026 in Berlin die internationale Tech-Welt zusammen. Zu den prägenden Themen der Messe gehören Smart Home, vernetztes Wohnen, Energieeffizienz, Sicherheit und nachhaltige Technologien. Dabei geht es zunehmend nicht mehr nur um einzelne smarte Produkte, sondern um die Frage, wie unterschiedliche Technologien im Zuhause sinnvoll zusammenspielen können.
Was macht ein Smart Home wirklich smart?
Beleuchtung, Heizung und Kühlung, Sonnenschutz, Energiemanagement oder Sicherheit: Im modernen Zuhause sind immer mehr technische Systeme miteinander verknüpft. Entscheidend ist dabei nicht allein, welche Funktionen heute möglich sind. Ebenso wichtig wird die Frage, wie flexibel, interoperabel und erweiterbar eine Smart-Home-Lösung langfristig bleibt.
Gerade für Bauherren, Eigentümer und Modernisierer spielen deshalb Themen wie offene Systeme, Herstellerunabhängigkeit und Zukunftsfähigkeit eine wichtige Rolle. Eine Gebäudeautomation sollte sich an veränderte Anforderungen anpassen und auch Jahre später um neue Funktionen und Komponenten ergänzen lassen.
Damit rücken neben dem Komfort weitere Aspekte in den Vordergrund: Wie lässt sich Energie effizienter nutzen? Wie können Erzeugung, Speicherung und Verbrauch intelligent aufeinander abgestimmt werden? Welche Rolle spielen Sicherheit und Datenschutz? Und wie können Produkte verschiedener Hersteller zuverlässig miteinander kommunizieren?
Vernetzung, Energie und Sicherheit auf der IFA
Diese Fragen spiegeln sich in zentralen Themen der diesjährigen IFA wider. Vernetzte und effiziente Wohnwelten, Interoperabilität, Energiemanagement, nachhaltiges Wohnen sowie Sicherheit und Datenschutz gehören zu den Bereichen, die für die Weiterentwicklung des Smart Homes zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Ein Beispiel dafür ist die herstellerübergreifende Haus- und Gebäudeautomation mit KNX. Der international etablierte Standard ermöglicht es, unterschiedliche Anwendungen und Produkte innerhalb eines gemeinsamen Systems zu vernetzen und Installationen langfristig zu erweitern.
Auf der IFA sind in diesem Jahr KNX Deutschland e.V., die KNX Professionals Deutschland e.V. und die KNX Association gemeinsam vertreten. Am Gemeinschaftsstand greifen verschiedene Panels aktuelle Fragestellungen aus der Praxis auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, worauf bei der Planung eines Smart Homes geachtet werden sollte, damit Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit und langfristige Erweiterbarkeit nicht isoliert betrachtet, sondern sinnvoll miteinander verbunden werden.
Auch für Medienvertreterinnen und Medienvertreter bietet die IFA damit zahlreiche Anknüpfungspunkte für Gespräche über aktuelle Entwicklungen im Smart Home – vom Energiemanagement über Interoperabilität und Sicherheit bis hin zur Frage, wie sich das vernetzte Wohnen in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.
Quelle: KNX Deutschland


